Schwerlastregal / Kellerregal

 

Schwerlastregal – nur gewerblich oder auch privat sinnvoll?

Wie der Name es schon sagt, geht es bei einem Schwerlastregal darum, schwere Güter zu lagern. Dies kann jeder Nutzer selbst für sich entscheiden und mit dem richtigen Regal beginnen. Da im privaten Haushalt tatsächlich sehr schwere Dinge nicht in Mengen vorkommen, genügt dort in der Mehrheit ein Kellerregal.

Dessen Aufbau ist sehr ähnlich, doch die einzulagernde Nutzlast nicht so hoch wie bei einem Schwerlastregal.

 


Wie wird ein Schwerlastregal besonders gut genutzt?

Das große Vorratslager für sehr viele Waren ist von der kleinen bis zur ganz großen Halle sehr individuell auszustatten. Am Beispiel einer Werkstatt mit Verkauf soll hier gezeigt werden, wie welches Schwerlastregal aufzustellen ist:

Mit den Händen gut zu erreichen sind Waren, die im Schwerlastregal bis zu einer Höhe von 180 cm – 200 cm stehen oder liegen. Entscheiden Sie sich für die Tiefe der Regalböden. Zwischen 30 cm und 60 cm ist diese optimal und in großer Auswahl bei verschiedensten Herstellern erhältlich.

Jede freie Wand im Lager oder Geschäft bildet den stützenden Hintergrund. Was im Schwerlastregal einsortiert wird, kann nicht nach hinten durchrutschen. Sie vermeiden auf diese Art nicht nur Unfälle mit schwer zu bremsenden Waren, sondern behalten den Überblick über Ihren Bestand. Häufig sind hinter ein Schwerlastregal gelangte Waren für lange Zeit nicht hervorzuholen.


Welches Material wird für ein Schwerlastregal empfohlen?

Sie haben bei Ihrem Schwerlastregal die Auswahl zwischen Metall, Kunststoff und Holz. Je nach Belastung und Aufstellort ist das eine oder andere Material mehr zu empfehlen.

Ein Schwerlastregal aus Kunststoff ist vor allen Dingen dann vorteilhaft, wenn schwankende Temperaturen im Raum oder hohe Feuchtigkeit vorherrschen. Dies ist im Lager ohne Heizung ebenso der Fall, wie in einer Garage oder einem Keller ohne ausreichende Belüftung.

Während das Schwerlastregal aus Kunststoff selbst ein geringes Eigengewicht aufweist (etwa 10 kg), tragen die einzelnen Böden bis zu 70 kg. Ausgehend von einer Höhe von 180 cm, einer Tiefe von 40 cm und einer Breite von 120 cm bringen Sie bei der Standardausstattung mit 5 Böden etwa 350 kg Ware in das Schwerlastregal. Insbesondere bei Kunststoff (sehr häufig Polypropylene) ist ein Einhalten der maximalen Höchstlast unbedingt zu beachten.


Wählen Sie Ihr Schwerlastregal lieber aus Metall?

Schwerlastregal MetallSie wissen, dass das einzustellende Gesamtgewicht sehr hoch ist und wollen sicherlich kein Risiko eingehen. Unter diesem Gesichtspunkt ist das Schwerlastregal aus Metall eher Ihre erste Wahl. Verzinktes Metall oder Edelstahl widersteht allen Schwankungen in der Temperatur und Feuchtigkeit.

Die einzelnen Böden sind in der Lage bis zu 250 kg Gewicht zu tragen. Wieder gemessen am Beispiel von fünf Böden erreichen Sie eine Beladung von über 1.000 kg pro Element.

Die Tragprofile bestehen aus gelochten Metallschienen, in die an gewünschten Stellen die Böden einzulassen sind. Bei diesen Böden haben Sie wiederum die Wahl zwischen Metall und Holz. Holz ist sehr angenehm, wenn die Waren hin- und hergeschoben werden. Der Lärm ist dabei gegenüber Metall deutlich reduzierter.

Holz hat jedoch gegenüber Metall den Nachteil, dass immer wieder zu kontrollieren ist, ob die gerade Fläche noch hält. Schwer belastetes Holz gibt im Laufe der Zeit langsam nach und rutscht evtl. ganz nach unten durch. Mit einer solchen Gefahr müssen Sie bei Metall nicht rechnen.

 

 


Wie wird ein Schwerlastregal aufgebaut?

Schwerlastregal Aufbauen AnleitungWeil die seitlichen Standholme bei einem Schwerlastregal meistens von unten nach oben gelocht sind, müssen Sie nur die Regalböden einhängen. Dazu genügt ein Hammer. Am besten ein Gummihammer. Kräftige Zapfen an den Ecken der Böden fügen Sie in die Lochungen. Mit dem Hammerschlag wird der Zapfen wirklich bis zu seinem Anschlag vorangetrieben, so dass kein Herausrutschen mehr möglich ist.

Zwei Standholme an jeder Schmalseite vom Schwerlastregal tragen nun die bis zu fünf möglichen Böden. Bei einem Schwerlastregal aus Metall ist jetzt die ganze Aufbauarbeit getan. Bei Verwendung von Kunststoff oder Holz sind weitere Versteifungstreben an den Seiten möglich. Sie entscheiden für Ihren Bedarf, ob diese zusätzlichen Streben für Ihr Schwerlastregal nötig sind.

Durch sein eigenes Gewicht und die aufgelegten Böden ist das Schwerlastregal in sich stabil und schwer genug, um ohne weitere Sicherungen kippsicher zu stehen. Haben Sie Publikumsverkehr in Ihrer Werkstatt oder Ihren Geschäftsräumen, in denen das Schwerlastregal steht? Es kann durch Befestigungsschellen mit einer Wand noch nachhaltiger verbunden werden.

 

Was spricht für oder gegen ein Schwerlastregal nur für die eigene private Nutzung?

Es ist ganz allein Ihre Entscheidung, wie massiv Sie ein Regalsystem wählen. Sie wissen, was Ihnen Ihre Lagerhaltung wert ist.

Die absolute Tragkraft, die ein Schwerlastregal mit sich bringt, hat natürlich ihren Preis. Dieser resultiert aus dem guten Material und der einfachen Montage bei optimaler Nutzung. Zwischen 20 Euro und 80 Euro finden Sie bereits ein Grundelement.

Der tiefste und höchste Boden von einem Schwerlastregal gibt aufgrund seiner Position zusätzliche Sicherheit. Wenn dies erforderlich ist, kann das Schwerlastregal mitten in einem Raum aufgestellt werden. So ist von jeder Seite der eingelagerte Inhalt herauszunehmen.

Wenn Sie diese Annehmlichkeiten und Stabilitäten auch für Ihre privaten Dinge in der Aufbewahrung möchten, dann kaufen Sie sich ein Schwerlastregal und nicht ein einfacheres Kellerregal.


Was sind die größten Unterschiede zwischen Kellerregal und Schwerlastregal?

Im privaten Haushalt oder der Werkstatt für das Hobby fallen natürlich auch Dinge mit einem etwas höheren Gewicht an. Wenn diese Dinge nicht einfach auf dem Boden abgestellt werden, kann von unten aufsteigende Feuchtigkeit nicht eindringen.

Schwerlastregal oder auch Kellerregal sind keine Möbelstücke, mit denen das Wohnzimmer geschmückt wird. Beide sind reine Zweckregale, die schlicht aber stabil gebaut wurden. Es ist sofort erkennbar, dass hier nur Dinge abgestellt bzw. gelagert werden.

Die Tragkraft von einem Schwerlastregal ist gegenüber dem Kellerregal noch einmal deutlich höher, so dass dieses sich ganz besonders für Handwerk und Gewerbe eignet. Große Behälter mit Flüssigkeiten, schwere Bauteile, Autoreifen, Arbeitsgeräte, Fässer und ähnliche Produkte haben Gewichte, die in einem privaten Haushalt eher nicht anfallen.

Was in der privaten Garage, der Küche oder dem Hobbykeller anfällt, findet sicherlich bereits in einem Kellerregal mit etwas weniger Tragkraft seinen Platz.

 

 


Warum überhaupt ein Kellerregal wählen und nicht irgendein Bord?

Irgendein altes Regal, ein kleiner Schrank oder eine Kommode ist nach einem Umzug nicht mehr in der neuen Umgebung richtig aufzustellen. Häufig finden diese Möbelstücke ihre letzte Aufgabe im Keller oder in der Garage. Die dort wechselnden Temperaturen und Feuchtigkeiten geben dem Material sehr schnell den Rest und die Aufbewahrung ist vorbei.

Dinge, die Sie in einem Kellerregal einstellen werden, müssen nicht an jedem Tag in die Hand genommen werden und doch griffbereit sein. Sie sollen übersichtlich und nicht verderblich auf ihren Einsatz warten. Kellerregal und/oder Schwerlastregal gehen genau auf diese Bedürfnisse ein.

 

Welches Material ist für ein Kellerregal besonders geeignet?

Wie ein Schwerlastregal ist auch ein Kellerregal am hochwertigsten und langlebigsten, wenn rostfreies Metall, Kunststoff oder starkes Holz verarbeitet wurde. Nur bei Holz ist zu bedenken, dass gepresste Spanplatten in der vielleicht feuchten Raumluft quellen und aufplatzen. Wenn es Holz für das Kellerregal sein soll, dann am besten wirklich gesägte Bretter für eine lange Lebensdauer.

Die Tragkraft von einem guten Kellerregal liegt bei etwa 70 kg pro Boden. Da stehen die vollen Getränkekisten mit Glasflaschen ebenso sicher wie ein Vorrat von vielen Konserven.

 

 


Wie groß und teuer kann ein Kellerregal sein?

Einzelne Elemente von einem Kellerregal sind wie das Schwerlastregal etwa 180 cm bis 200 cm hoch. Dadurch ist alles was sich dort befindet ohne Leiter zu erreichen. Für die Tiefe reichen bei einem Kellerregal häufig bereits 30 cm. Natürlich sind hier jedoch auch 40 cm, 50 cm oder 60 cm möglich. Das Beispiel der Getränkekiste braucht etwa 30 cm x 40 cm.

Eine übliche Unterteilung geschieht beim Kellerregal durch bis zu fünf Böden. Davon bildet am optimalsten eines den Boden knapp über dem tatsächlichen Boden und eines den oberen Abschluss. Ansteigendes Grundwasser, Wasser durch einen geplatzten Schlauch (z. B. von einer Waschmaschine in der Nähe) oder eindringendes Regenwasser können an den im Kellerregal eingestellten Produkten keinen Schaden verursachen.

Gerade diese Schäden sind es ja, die nicht nur in der Geldbörse schmerzen, sondern viel Arbeit und Ärger bereiten.

Sie bekommen bereits ab etwa 20 Euro ein gutes Kellerregal, welches durch Erweiterungen seinen Preis natürlich verändert.

 

Wie wird ein Kellerregal zusammengebaut?

Kellerregal Aufbauen AnleitungSie müssen bei fast jedem Kellerregal kein großes Geschick beim Heimwerken besitzen. Ein Gummihammer ist als Werkzeug beinahe immer ausreichend. Wie bei einem Schwerlastregal sind die einzelnen Böden mit Zapfen an den vier Ecken versehen. Diese greifen genau in Lochungen ein, die von unten bis oben in jedem Standholm vorhanden sind.

Sie beginnen am besten, indem Sie zwei Standholme vom Kellerregal mit einem Boden an einer Seite zusammenfügen. Lassen Sie von unten etwas Spielraum unter dem später fertigen Kellerregal, damit auch dort eine gewisse Durchlüftung entsteht. Nun geben Sie auf die andere Seite die übrigen Standholme und das Grundgerüst von Ihrem Kellerregal steht. Mit leichten Schlägen durch den Gummihammer treiben Sie die Eckzapfen der Böden in die entsprechenden Lochungen zuverlässig ein.

Wie das Schwerlastregal ist auch das Kellerregal auf „Zuwachs“ vorbereitet. Die seitlichen Holme weisen so zahlreiche Lochungen auf, dass nahtlos immer weitere Böden und Standholme angesetzt werden können. Dabei verlieren die Holme nichts von ihrer Stabilität und Standfestigkeit.

 

Wo stellen Sie Ihr neues Kellerregal auf?

Zum einen natürlich im Keller. Vorräte an Lebensmitteln in Gläsern oder Dosen lassen sich hier sehr übersichtlich lagern. Sind dies die hauptsächlich eingestellten Waren, genügt bereits eine Tiefe von 30 cm bei den Böden am Kellerregal. Es bleibt eine sehr gute Übersicht und damit Kontrolle z. B. für den Ablauf des MHD.

Ein kleiner Vorrat an Weinflaschen wird hier ebenso gut liegend untergebracht, wenn Sie diese in ein entsprechendes Stützgerüst geben.

Wohl genauso praktisch steht das Kellerregal im Heimwerker- und Hobbyraum. Bohrmaschinen, große Werkzeuge aus Metall oder auch ein gefüllter Werkzeugkoffer haben ihr Gewicht. Die mobile Kreissäge steht im Kellerregal griffbereit für den nächsten Einsatz. Evtl. bauen Sie das Kellerregal über eine Wandecke und nutzen einen Teil gleich als Tisch zum Arbeiten. Ein stabiler Stuhl, Stromanschlüsse, Schrauben und Werkzeuge in Reichweite und die kleine Arbeitswelt steht zur Verfügung.

 

Selbst die Garage braucht ein Kellerregal

Wer sich selbst mit dem Wechsel der Autoreifen die Mühe macht (Winter auf Sommer und umgekehrt), spart Geld, braucht aber Fläche zum Lagern der gerade freien Reifen. Sie sollen nach Möglichkeit nicht auf dem Profil liegen, sondern eher auf der Seite. Dafür ist eben auch das Kellerregal bestens geeignet. Nehmen Sie die unterste Ebene und legen dort die Reifen ab.

Wagenheber, Radmutterschlüssel und Co. haben ihren festen Platz im Kellerregal.

Oft sind es ja nicht nur die schweren, sondern eher die sperrigen Teile, die nicht irgendwo stehen oder liegen sollen. Das können die Skier und der Schlitten im Sommer sein, Fahrradpacktaschen und viele Dinge, die in die Campingabteilung gehören. Machen Sie aus Ihrem Kellerregal ein Universalregal, welches zuverlässig steht und vielen Ansprüchen gerecht wird.

 

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